Erneuerung der Abdeckung der Hausmülldeponie im Rheinhauser Rheinvorland

Durch das Amt für Umwelt und Grün wurde veröffentlicht, dass die alte Hausmülldeponie im Rheinhauser Rheinvorland neu abgedeckt werden muss. Um genaueres zu erfahren, hat die SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Rheinhausen eine Anfrage zur Klärung der offenen Fragen gestellt, so der SPD Fraktionsvorsitzende Manfred Krossa. Auf die Frage, warum die Arbeiten an der Mülldeponie durchgeführt werden müssen, gab das Amt für Umwelt und Grün bekannt, dass sich die Hausmülldeponie auf einer alten Schlackendeponie aufgebaut wurde. Diese befindet sich nach wie vor auf dem Stand wie vor 40 Jahren und die Bäume, die dort gewachsen sind, finden nicht mehr ihre Lebensbedingen, sie zeigen Wachstumsdepressionen und etliche sind bereits abgestorben. Zusätzlich kommen an vielen Stellen die Müllablagerungen an die Oberfläche. Durch die jetzt geplanten Maßnahmen soll die Stabilität der Deponie deutlich verbessert werden, die Erosion der Oberflächen verhindert und das Landschaftsbild und der Naturhaushalt dauerhaft aufgewertet werden.

Ein großer Teil der Deponie (1,2 Hektar) verfügt über einen 1,5 Meter dicken schadstoffarmen Boden, der als funktionierendes Waldbiotop angesehen werden kann, aber 0,7 Hektar Waldfläche musste gefällt werden. Zum Schutz der brütenden Tiere wurde diese Maßnahme bereits am 28. Februar durchgeführt. Genehmigt wurden die Baumfällungen von der Unteren Forstbehörde und dem Regionalforstamt Ruhrgebiet. Nach Abschluss der Neuabdeckung wird die Fläche mit 7500 Bäumen und Sträuchern rekultiviert. Es werden dabei Vogelkirschen, Weißdorn, Schwarzdorn, Schneeball. Haselnuss und Pfaffenhütchen gepflanzt. Die Arbeiten werden so durchgeführt, dass die Landschaftsästhetik und die ökologischen Aspekte der Deponie aufgewertet werden. Durch das Anlegen von Wanderwegen soll die neu angelegte Landschaft erschlossen werden. Ein neues Ausflugsziel im Rheinvorland, welches eines der wichtigsten Naherholungsgebiete der Rheinhauser ist.