Archiv für August, 2014

Musik lockte immer wieder die Sonne

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Aus dem Stadtteil, Vor Ort

Die SPD Rumeln-Kaldenhausen hatte auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Freien Musikschule Rumeln zu ihrem Kinder- und Bürgerfest eingeladen. Diesmal meinte es der Wettergott nicht ganz so gut: Zwischendurch gab es immer wieder Regenschauer und Windböen. Dennoch ließen es sich die Rumelner-Kaldenhausener, Gäste und Politiker (auch von der anderen Rheinseite) nicht nehmen, zu feiern, zu klönen und zu diskutieren. Eine „Nelke im Knopfloch“, persönlich angesteckt von der Vorsitzenden Astrid Hanske, „markierte“ die kompetenten Anprechpartner/innen für kleinere und größere Sorgen…

In bewährter Manier war für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Der absolute Renner war diesmal die Kuchentheke. Kein Krümel war am Ende mehr übrig.

Der Favorit der Kinder war die Rollenrutsche, aber auch die anderen Spielangebote sorgten für Spaß und Jubel, wenn zum Beispiel an der Torwand ein Treffer erzielt wurde.

Für eine schöne bleibende Erinnerung sorgte die Musikschule: Kindern konnten „Tom Toms“ bunt bemalen und mit nach Hause nehmen, dort an ihrem Rhythmusgefühl feilen…

Das Musikprogramm war wirklich hörenswert, entführte auf eine Zeitreise quer durch die letzten fünf Jahrzehnte der Rock- und Popmusik. Ingo Pügner, Leiter der Musikschule, war zufrieden: „Beim Musikprogramm setzen wir jedes Jahr etwas drauf.“ Damit meinte er nicht nur, dass die Schüler/innen der Musikschule noch souveräner auftraten als im Vorjahr, unterstützt von ihren Lehrern Lisa Pügner und Karl Wagner. Das „Duo Herlyn“ erfreute mit Jazz und Chansons, Horst Gerhardt & Friends boten so perfekt Blues und Oldies, dass selbst aufkommender Sturm und Regen die Gäste nicht vertrieb, sie sogar zum Tanzen animierte.

„Herzlichen Dank – das war aber ein tolles Programm und eine prima Stimmung heute! Wir kommen nächstes Jahr wieder!“ war von vielen Gästen zum Abschied zu hören, ein Dank, den die Vorsitzende natürlich gerne an alle Helferinnen und Helfer weitergab!

 

Asylbewerberunterkünfte in Bezirk Rheinhausen

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Presse

Wie der Presse zu entnehmen war, prüft die Verwaltung wieder leer stehende städtische Gebäude auf ihre Eignung zur Unterbringung von Asylbewerbern: Hier handelt es sich nicht um Sinti und Roma oder anderen Zuwanderern, sondern um Menschen, die ihr Land verlassen haben, weil dort Ihr Leben bedroht ist.

Diese Menschen müssen vorübergehend untergebracht werden, bis über ihren Verbleib in Deutschland oder die Rückkehr in ihr Heimatland entschieden wird. Unsere Hilfe ist aus humanitären Gründen notwendig und darf nicht in Zweifel gezogen werden.

Da wir möglicherweise vor einem größeren Strom solcher Flüchtlinge stehen und diese den Städten von Bund und Land zugewiesen werden, muss auch unsere Stadt auch auf solche Eventualitäten vorbereitet sein. Dazu gehört auch die Überprüfung der möglichen Standorte für die neuen Unterkünfte und auch hier haben zweifelsfrei die städtischen Flächen und Gebäude Vorrang.

Zum Standort Alfred-Hitz-Schule haben sich der Bezirksverband  und die Bezirksfraktion der SPD sowie die Bezirksfraktion Grüne/Linke sowie der Ortsverband der Grünen eindeutig gegen diesen Standort ausgesprochen, insbesondere deshalb, weil die Bausubstanz des Gebäudes marode ist und das Gelände in absehbarer Zeit vermarktet werden und damit für die finanziell gebeutelte Stadt immens wertvoll sein kann. Die oberste Priorität muss aber eine schnelle Bereitstellung von angemessenem Wohnraum für die Kriegsflüchtlinge haben.

Die SPD-Bezirksfraktion und die Fraktion Grüne/Linke hat für die nächste BV-Sitzung beantragt, diesen Punkt mit Sachstandsbericht der Verwaltung auf die Tagesordnung der BV zu setzen, die geprüften Standorte von der Verwaltung aufzulisten, so dass dann mit der Politik eine gemeinsame Entscheidung getroffen werden kann.

Für dringende Fälle sollte ein Beratungsgremium gebildet werden, welches aus den Fraktionsvorsitzenden und dem Bezirksbürgermeister besteht und die erforderlichen Maßnahmen mit der Verwaltung vorberät oder welches durch die Verwaltung kurzfristig unterrichtet werden kann. Hierdurch können dann solche Vorgänge, wie sie im Fall der Alfred-Hitz-Schule aufgetreten sind vermieden werden.

gez. Markus Mellenthin, Sprecher Bezirksfraktion SPD

gez. Reiner Friedrich, Vorsitzender SPD Bezirksverband

gez. Heiner Leisse, Bezirksfraktion Grüne/Linke

gez. Claudia Leisse, Sprecherin Ortsverband DU-West/Ruhrort