Archiv für März, 2015

AsF-Frauenfrühstück mit der SPD Bundestagsabgeordneten Bäbel Bas

Geschrieben von Marcel Wenzel am in AsF, Presse

Inge Mellenthin-Krossa, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD (AsF) Rumeln-Kaldenhausen hat zum traditionellen Frauenfrühstück ins Kasino Bliersheim eingeladen.  Nachdem sich die mehr als 30 Frauen am reichhaltigen Frühstücksangebot gestärkt hatten, trat dann die Duisburger SPD Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas in Aktion. Sie referierte über verschiedene Themen, die die anwesenden Frauen besonders interessierten:

Die Verabschiedung der Frauenquote
Für börsennotierte und mitbestimmte Unternehmen gilt nun:

Für Aufsichtsräte von Unternehmen, die börsennotiert sind und der paritätischen Mitbestimmung unterliegen, gilt eine Geschlechterquote von 30 Prozent. Die Quotenregelung greift damit bei Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien mit in der Regel mehr als 2.000 Arbeitnehmern sowie bei Europäischen Aktiengesellschaften (SE), bei denen sich das Aufsichts- oder Verwaltungsorgan aus derselben Zahl von Anteilseigner- und Arbeitnehmervertretern zusammensetzt.

Das Elterngeld plus

Mehr Zeitsouveränität für Familien Am Freitag hat der Bundestag der „Einführung des Elterngeldes Plus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz“ (Drs. 18/ 2583) zugestimmt. Zum 1. Juli 2015 werden damit die Möglichkeiten für junge Eltern erweitert, Beruf und Familie zu vereinbaren. Mütter und Väter werden zudem motiviert, die Erziehungsarbeit ohne allzu große Einkommenseinbußen partnerschaftlich zu teilen. Und Arbeitgeber können ihre Beschäftigten auch in der Familienphase halten.
Eltern können sich künftig für eine der beiden Elterngeld-Varianten entscheiden oder siekombinieren. Die Neuregelung greift für alle Kinder, die ab dem 1. Juli 2015 geboren werden.

Die beabsichtigte Kindergelderhöhung

6 Euro Kindergelderhöhung sind viel zu wenig. Das werden wir sicher so nicht stehen lassen. Bei dieser Summe ginge die Schere zwischen armen und reichen Familien weiter auseinander. Dabei hatte die Union im Wahlkampf eine Kindergelderhöhung von 30 Euro und mehr versprochen.

Geld für Duisburg

Unter dem Strich erhalten die Kommunen in Folge der Entscheidungen der Großen Koalition in den nächsten Jahren fünf Milliarden Euro mehr vom Bund.
Der Bund und die SPD-Bundestagsfraktion zeigen damit, dass sie die Haushaltsprobleme der Kommunen erkannt haben, dass sie diese ernst nehmen und vor allem, dass sie zu der zugesagten Hilfe stehen.

Bärbel Bas hat über diese Themen zusammen mit Mahmut Özdemir in ihren Newsletters berichtet, aus denen zitiert wurde.
Die beteiligten Frauen hörten interessiert zu und beteiligten sich an einer lebhaften Aussprache.Allgemein stand fest, das wollen wir im nächsten Jahr wieder so machen.

Inge Mellenthin-Krossa

AsF_Fruestueck_2015

Zur Reform des Notfalldienstes

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Presse

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein hat am 11. Februar 2015 eine Reform des Notfalldienstes beschlossen.  Dieser hat erhebliche Auswirkungen auf Duisburg und auch Rheinhausen. Hier sollen drei der vier Notdienstpraxen in Duisburg geschlossen und damit  bewährte Strukturen aufgegeben werden. Diese drastische Reduzierung hat längere Wege für kranke Rheinhauserinnen und Rheinhauser in Notfällen zur Folge, denn es wird sicherlich die Notfallpraxis am Johannitzer Krankenhaus sein, die als einzigste für ganz Duisburg erhalten bleibt.  Eine wohnortnahe notfallärztliche Versorgung ist insbesondere in einer älter werdenden Gesellschaft wichtig. Die Sicherstellung des ambulanten  ärztlichen Bereitschaftsdienstes der niedergelassenen Ärzte zu sprechstundenfreien Zeiten wird mit einer solchen Reduzierung des Versorgungsangebotes  zunehmend erschwert.

Der Fahrdienst, der nicht mobile Patientinnen und Patienten einen Zugang zum ärztlichen Bereitschaftsdienst ermöglicht, ist zukünftig für zwei Großstädte  und einen gesamten Kreis zuständig. Dies wird zu längeren Wartezeiten insbesondere für akut Erkrankte, Ältere und Menschen mit Behinderung ohne  entsprechende familiäre Unterstützung oder finanzielle Möglichkeiten führen. Eine weitere mögliche Konsequenz ist die stärkere Inanspruchnahme der Notfallambulanzen in Krankenhäusern sowie des Rettungsdienstes der Feuerwehr.

Wir fordern die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein daher auf, die Reform des Notfalldienstes im Bezirk Nordrhein  deshalb zurückzunehmen. Gleichzeitig fordern wir alle Vereine und gesellschaftlichen Gruppen auf, sich unseren Forderungen anzuschließen und entsprechende Resolutionen an die Kassenärztliche  Vereinigung zu schicken.

MfG

Reiner Friedrich

Vorsitzender des SPD Bezirksverbandes