Archiv für April, 2016

„Nein heisst Nein?“: Änderung des Sexualstrafrechts

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Presse

„Nein zu Gewalt an Frauen!“. Das ist das Thema zu dem die sozialdemokratischen
Arbeitsgemeinschaften der Frauen (AsF) und der Juristen (AsJ) eingeladen haben. Hier
wurden die geplanten Änderungen des Sexualstrafrechts diskutiert. Die AsF Rumeln-
Kaldenhausen fuhr mit ihrer Vorsitzenden Inge Mellenthin-Krossa und einer Delegation
zu dieser Landesveranstaltung nach Düsseldorf, um diese Änderungen im
Sexualstrafrecht voranzutreiben.
Mit den Teilnehmern diskutierten Daniela Jansen MdL als AsF-Landesvorsitzende, Volke
große Deters als AsJ-Landesvorsitzender und Dirk Wiese MdB, der in der Kommission an den
Eckpunkten der Reform des § 177 Sexualstrafrecht mitarbeitet.
Schon eine Weile vor den furchtbaren Ereignissen in der Silvesternacht in verschiedenen
Großstädten NRWs wurde dieser Entwurf entwickelt und wird von der SPD in der
Bundesregierung zügig umgesetzt.
Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen
Frauen und häuslicher Gewalt, auch bekannt als Istanbulkonvention, ist ein 2011
ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Es schafft verbindliche Rechtsnormen gegen
Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt. Auf seiner Grundlage soll häusliche Gewalt
insgesamt verhütet und bekämpft werden. Es trat am 1. August 2014 in Kraft (übernommen
aus Wikipedia) und ist die Basis der Gesetzesänderung. In vielen europäischen Ländern
wurde das neue Sexualstrafrecht bereits ratifiziert, anders in Deutschland. Hier gibt es immer
noch Vorbehalte, die die SPD beseitigen will. Erfreulich war die große Anzahl von engagierten
jungen SPD-Mitgliedern. Dies zeigt deutlich, dass der zurzeit gültige Gesetzestext veraltet ist
und der Istanbulkonvention angepasst werden muss.

Generationswechsel in der SPD Rumeln-Kaldenhausen

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Presse

Die bisherige Vorsitzende Astrid Hanske (60) hat auf der letzten Mitgliederversammlung des Ortsvereins Rumeln-Kaldenhausen ihren Vorsitz abgegeben und Platz gemacht für den 31-jährigen Marcel Wenzel, der mit großer Mehrheit der Mitglieder gewählt wurde. Astrid Hanske bleibt dem neuen Vorstand als Beisitzerin weiterhin erhalten. Jetzt am Dienstag, 12.04.2015 fand die erste konstituierende Sitzung des neugewählten Vorstandes statt, in der unter anderem die traditionelle 1. Mai Feier in der AWO in Rumeln besprochen wurde.

Es sei an der Zeit das Steuer jüngeren zu überlassen, meinte Astrid Hanske und frohlockte: „endlich haben wir das Durchschnittsalter im Vorstand fast halbiert“. Auch ansonsten sind nun einige jüngere Gesichter eingezogen. Frischer Wind für neue Ideen, aber auch an Bewährtem festhalten ist das neue Motto, und so werden sich die Älteren weiterhin aktiv mit ihrer Erfahrung beteiligen.

Der neue Vorsitzende Marcel Wenzel ist zwar erst vor einem halben Jahr von Essen nach Rumeln-Kaldenhausen gezogen, Erfahrung mit der Parteiarbeit konnte er dennoch reichlich sammeln: Seit 2003 ist er Mitglied der Partei und war bis 2010 bei den JUSOS in Essen aktiv, Danach wechselte er bis 2014 in den Landesvorstand der SPD Jugendorganisation in NRW. Als Student der Politikwissenschaften arbeitet er beruflich beim Land NRW im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Duisburg-Neudorf. Obwohl mit seinem neuen Posten viel Arbeit verbunden ist, freut er sich politisch, beruflich und privat eine neue Heimat gefunden zu haben.

Marcel Wenzel

Marcel Wenzel