Archiv für Juli, 2016

SPD Rumeln-Kaldenhausen kämpft für mehr Engagement

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Aus dem Stadtteil, Presse, Vor Ort

Als Reaktion darauf, dass die politischen Parteien vor Ort mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen haben, wird die SPD Rumeln-Kaldenhausen jetzt für mehr politisches Engagement werben und startet hierzu eine Mitgliederkampagne.

„Eine allgemeine Politikverdrossenheit, wie sie einige vermuten, kann ich nicht erkennen. Viele Bürgerinnen und Bürger interessieren sich weiterhin stark für politische Themen. Leider wenden sich viele von demokratischen Parteien ab“, sagte der Vorsitzendende des Ortvereins Marcel Wenzel im Interview. Er wünsche sich mehr Engagement für politische Themen in demokratische Parteien. Die zurzeit laufende Aktion zum Thema „Meine Stimme für die Vernunft“ wertet er jetzt schon als großen Erfolg, weil durch sie viele Rumeln-Kaldenhausener ins Gespräch gekommen seien und ihnen klar werde, dass bestimmte Parteien wie zum Beispiel die AFD nur weiter radikalisieren da sie selbst eher nichtdemokratisch seien und unsoziales Gedankengut verbreiteten.

Marcel Wenzel: „Natürlich wäre es schön wenn wir jetzt ganz viele neue Mitglieder in der SPD bekämen, keine Frage. Wichtiger ist es mir aber, dass sich die Menschen demokratischen Parteien zu wenden und sich vielleicht auch dort direkt engagieren. Politikverdrossenheit ist keine Lösung für die Probleme in diesem Land, sie ist vielmehr die Ursache dafür und nützt nur den Rechtsradikalen.“

Zu diesem Thema verteilt die SPD Rumeln-Kaldenhausen Flyer und das sucht weitere Gespräch mit den Menschen vor Ort. Und das nicht nur am monatlichen Infostand auf dem Rumelner Markt.

Die SPD Rumeln-Kaldenhausen setzt Zeichen gegen Rechts

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Aus dem Stadtteil, Presse

Die SPD Rumeln-Kaldenhausen startet eine Kampagne für ein freundliches und respektvolles Miteinander aller Menschen in der Region und in diesem Land. Sie setzt Zeichen gegen jede Form der Ausgrenzung von Menschen und Stammtischparolen aus dem rechten politischen Lager.

Der Ortsvereinsvorsitzende Marcel Wenzel spricht sich gegen eine Ausgrenzung anderer Menschen aufgrund Abstammung, Herkunft, sexueller Orientierung oder Geschlecht aus. „Niemand von uns kann selbst entscheiden wo und wie wir auf diese Welt geboren wurden“, sagte er kürzlich als er von einer Kaldenhauserin auf das Thema Flüchtlinge angesprochen wurde. Er spricht sich für gegenseitiges Miteinander aus. Immerhin seien wegen des zweiten Weltkriegs viele deutsche aber auch polnische Flüchtlinge aus Osteuropa nach Rumeln-Kaldenhausen gekommen. Alleine die Grabtafeln auf dem Rumelner Friedhof sprächen Bände über die gemeinsame Vergangenheit im Ort. Daher sollten alle Geflüchteten ebenso freundlich aufgenommen werden, wie damals.

In diesen Tagen wird die SPD vor Ort Informationen zur Flüchtlingsdiskussion verteilen und Argumente gegen Vorurteile und Stammtischparolen bringen. Auch beim nächsten Infostand der Partei auf dem Rumelner Markt wird dies Thema sein.

Es geht der SPD Rumeln-Kaldenhausen auch darum zu informieren, was die rechten Parteien in Wirklichkeit wollen. Marcel Wenzel äußerte sich zu dem Thema mit: „Das Programm der AFD hat bestimmt keiner ihrer Wähler gelesen, sonst wüssten sie, dass sie gegen ihre eigenen Interessen stimmen. Echt sozial geht halt nur mit der SPD.“

Der Ortsverein schließt sich mit seiner Kampagne der Bundes-SPD an, die unter dem Motto „Stimme für Vernunft“ eine Initiative gegen Vorurteile und nationalistisches Gedankengut gestartet hat. Informationen und die Möglickeit sich daran zu beteiligen, gibt es im Internet unter:
https://www.spd.de/meine-stimme-fuer-vernunft/