Verbesserung der Sicherheit von Fußgängern am Rumelner Bahnhof

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Presse, Vor Ort

Der Duisburg Rumelner Bahnhof liegt an einer großzügigen Einmündung, welche den geschwindigkeitsbegrenzten Bereich der Bahnhofstraße mit der 30Km/h Zone an der Staße Am Lepelsbusch verbindet. Die Kurvenführung verleitet einige Kraftfahrer dazu, deutlich zu schnell in die Straße Am Lepelsbusch einzubiegen. Genau in diesem Bereich wechseln aber Fußgänger und im Besonderen Schülerinnen und Schüler häufig die Fahrbahn um zum Bahnhof zu gelangen, erklärt der SPD Ratsherr Manfred Krossa. Das hier etwas getan werden muss, wurde schon früh erkannt, doch die finanzielle Situation Duisburgs verhinderte bisher den gewünschten Umbau der Einmündung. Mit den zu erwartenden Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz wird der Umbau im Bereich des Rumelner Bahnhofs im kommenden Jahr verwirklicht. Die Bezirksvertretung Rheinhausen hat bereits ihr OK signalisiert, so der SPD Fraktionsvorsitzende Marcus Mellenthin. Vorgesehen ist ein Fußgängerübergang im Bereich des Bolzplatzes an der Bahnhofstraße und eine Neuplanung der Einmündung Am Lepelsbusch. Hier sind eine veränderte Kurvenführung und eine Reduzierung der Straßenbreite geplant. Zur weiteren Verkehrsberuhigung werden Parkplätze an der Straße Am Lepelsbusch eingerichtet und zwar an der dem Bahnhof anliegenden Straßenseite. Auch hier ist ein zusätzlicher Fußgängerübergang vorgesehen. Mit der Realisierung der Maßnahmen wird die Verkehrssicherheit am Rumelner Bahnhof deutlich verbessert.

Der SPD Bezirksverband Rheinhausen besucht das Brüsseler Europaparlament

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Aus dem Stadtteil, Presse

„Politik darf sich nicht durch Terrorandrohungen beeinträchtigen lassen, vielmehr müssen alle Kräfte gesammelt werden, um das Wohl der Menschen vor Irregeleiteten zu bewahren“, so der SPD Ratsherr Manfred Krossa. Diesem Grundsatz folgend, hat der SPD Bezirksverband Duisburg-Rheinhausen eine Fahrt zum Europaparlament nach Brüssel durchgeführt, um unser SPD Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP), Jens Geier, zu besuchen. Nach umfangreichen Eingangskontrollen lud uns Jens Geier ein, um seine Arbeit als Abgeordneter zu beschreiben und uns zu erklären, welchen Einfluss das Europaparlament auf die deutsche Politik hat. Es folgte eine rege Diskussion, die beginnend mit der Situation Griechenlands über die Flüchtlingsproblematik bis zum Transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP reichte. So manch einer war erstaunt, was bei den Beschlüssen alles zu bedenken ist. Seien es nationale Interessen, seien es gesamteuropäische Bedingungen oder monetäre Beschränkungen, alles fließt ein. Zum Abschluss zeigte uns Jens Geier noch den Saal des Europäischen Parlaments. Besonders wies er auf die Übersetzungskabinen der Dolmetscher hin, die alle Abgeordneten der 28 Mitgliedsstaaten simultan im Thema halten. Zur Mittagszeit gab es noch ein Essen in der Kantine des Europäischen Parlaments. Gestärkt fuhr die Gruppe dann zum Brüsseler Weihnachtsmarkt. Besonders schön war der Bereich um den „Großen Markt“. Hier zeigte sich Brüssel mit seinen schönsten Gebäuden. Die nächtliche Beleuchtung mit den verschiedensten Farbeffekten bot ein besonderes Erlebnis. Wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken versehen erreichten wir fast ohne Stau Rheinhausen.

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Weihnachtsfeier und Jubilarehrung 2015

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Presse

205 Jahre SPD in Rumeln-Kaldenhausen
Im Rahmen eines besinnlichen Adventsnachmittages feierte die SPD Rumeln-Kaldenhausen ihre Jubilare. Die Ortsvereinsvorsitzende, Astrid Hanske, konnte zu diesem Anlass auch Gäste aus Bezirk und Rat begrüßen. Besonders freute sie sich über den Laudator, den ehemaligen Bundestagsabgeordnete und versierten Außenpolitiker Johannes Pflug. Ebenfalls anwesend war Mahmut Özdemir, MdB, der seine Bundestagskollegin Bärbel Bas entschuldigte.
Pflug selbst gehört in diesem Jahr seit 50 Jahren der SPD an. Vielleicht verstand er es deshalb so gut, die Zeit, in der die Jubilare beigetreten sind, eindrucksvoll zu schildern und die damalige Atmosphäre heraufzubeschwören.
So das Jahr 1965, in dem Carl-Heinz Müller und Horst Kuß, dessen Familie eine lange sozialdemokratische Tradition hatte, eintraten. Carl-Heinz Müller hat 10 Jahre lang als Hauskassierer im Ortsverein gewirkt und war immer zur Stelle, wenn eine helfende Hand gebraucht wurde. 1975 wurden Klaus Jares und Joachim Hommrich SPD-Mitglieder. Joachim Hommrich allerdings in Asterlagen, wo er viele Jahre aktiv im Ortsvereinsvorstand mitgewirkt hat. 1990 wagte dann das „Küken“ unter den Jubilaren den Schritt in die SPD. Brigitte Timmer engagiert sich seitdem aktiv in Ortsverein und Unterbezirk. Ihre Leidenschaft ist Europa, den entsprechenden Arbeitskreis in Duisburg leitet sie seit 2004.
Besinnlich wurde es, als die Ehrenvorsitzende, Hannelore Richter, das Märchen vom Auszug aller „Ausländer“ vortrug. Bei Kaffee und Kuchen war dann oft „weißt Du noch?“ zu hören. Einig waren sich alle: es war ein rundum gelungener Adventsnachmittag.

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Volkstrauertag: Gedenken an die Toten der Weltkriege und den Zwangsarbeitern

Geschrieben von Marcel Wenzel am in Presse

Wie jedes Jahr trafen sich am Volkstrauertag Mitglieder des SPD Ortsvereins Rumeln-Kaldenhausen auf dem heimischen Friedhof, um den Gefallenen, Verfolgten und Gewaltopfern zu gedenken. Schweigend wurde vor dem Ehrenmal der gefallen Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges innegehalten. So viele junge Menschen haben ihr Leben verloren. Lehren und Vernunft daraus sind nicht gezogen worden, denn die Medien berichten nach wie vor darüber, dass das Sterben weiter geht. Despoten und Demagogen schicken weiter Menschen in den Tot. Traurig wurde an die Flüchtlinge und Opfer der Gegenwart erinnert.

Anschließend besuchte die SPD das Mahnmal für die Zwangsarbeiter und legt dort ein Bukett nieder.
Viele haben es vergessen, aber auch in Rumeln-Kaldenhausen waren während des letzten Weltkrieges Zwangsarbeiter interniert. Durch die schlechten Lebensbedingungen in Verbindung mit Fronarbeit verloren etliche Menschen fern der Heimat ihr Leben.

Die Sozialdemokratin Christel Klingenburg hat die Archive durchgearbeitet, überlebende Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wiedergefunden und sich um diese gekümmert. Für die, die ihr Leben in Rumeln-Kaldenhausen verloren haben, hat sie ein Mahnmal auf dem Friedhof errichten lassen, um stets daran zu erinnern, wie unmenschlich das Naziregime war. Wir als SPD Rumeln-Kaldenhausen danken Christel für ihre aufopfernde Arbeit und gedenken der Zwangsarbeiter unter diesem Holzkreuz.
Nie wieder Krieg ist ein Wunsch, der schwer umzusetzen sein wird.

Staaten, die von Machtmenschen beherrscht werden, religiöse Eiferer, die an allen Stellen unserer Gesellschaft Schrecken, Trauer und Tod auslösen können, gibt es nach wie vor.
Die Zahl der Staaten, die mit Gewalt gegen Menschen vorgehen, die für Demokratie und Freiheit kämpfen, nimmt nicht ab. Wie oft bleibt der Schutz für Fremde und Verfolgte ein Fremdwort?

In unserer Wohlstandgesellschaft sind viele Gräueltaten der NS-Zeit in Vergessenheit geraten. Wir haben die Aufgabe aufzupassen, dass die Rattenfänger am „Rechten Rand“ niemals wieder Oberwasser bekommen.
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