AsF-Frauenfrühstück mit der SPD Bundestagsabgeordneten Bäbel Bas

Inge Mellenthin-Krossa, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD (AsF) Rumeln-Kaldenhausen hat zum traditionellen Frauenfrühstück ins Kasino Bliersheim eingeladen.  Nachdem sich die mehr als 30 Frauen am reichhaltigen Frühstücksangebot gestärkt hatten, trat dann die Duisburger SPD Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas in Aktion. Sie referierte über verschiedene Themen, die die anwesenden Frauen besonders interessierten:

Die Verabschiedung der Frauenquote
Für börsennotierte und mitbestimmte Unternehmen gilt nun:

Für Aufsichtsräte von Unternehmen, die börsennotiert sind und der paritätischen Mitbestimmung unterliegen, gilt eine Geschlechterquote von 30 Prozent. Die Quotenregelung greift damit bei Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien mit in der Regel mehr als 2.000 Arbeitnehmern sowie bei Europäischen Aktiengesellschaften (SE), bei denen sich das Aufsichts- oder Verwaltungsorgan aus derselben Zahl von Anteilseigner- und Arbeitnehmervertretern zusammensetzt.

Das Elterngeld plus

Mehr Zeitsouveränität für Familien Am Freitag hat der Bundestag der „Einführung des Elterngeldes Plus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz“ (Drs. 18/ 2583) zugestimmt. Zum 1. Juli 2015 werden damit die Möglichkeiten für junge Eltern erweitert, Beruf und Familie zu vereinbaren. Mütter und Väter werden zudem motiviert, die Erziehungsarbeit ohne allzu große Einkommenseinbußen partnerschaftlich zu teilen. Und Arbeitgeber können ihre Beschäftigten auch in der Familienphase halten.
Eltern können sich künftig für eine der beiden Elterngeld-Varianten entscheiden oder siekombinieren. Die Neuregelung greift für alle Kinder, die ab dem 1. Juli 2015 geboren werden.

Die beabsichtigte Kindergelderhöhung

6 Euro Kindergelderhöhung sind viel zu wenig. Das werden wir sicher so nicht stehen lassen. Bei dieser Summe ginge die Schere zwischen armen und reichen Familien weiter auseinander. Dabei hatte die Union im Wahlkampf eine Kindergelderhöhung von 30 Euro und mehr versprochen.

Geld für Duisburg

Unter dem Strich erhalten die Kommunen in Folge der Entscheidungen der Großen Koalition in den nächsten Jahren fünf Milliarden Euro mehr vom Bund.
Der Bund und die SPD-Bundestagsfraktion zeigen damit, dass sie die Haushaltsprobleme der Kommunen erkannt haben, dass sie diese ernst nehmen und vor allem, dass sie zu der zugesagten Hilfe stehen.

Bärbel Bas hat über diese Themen zusammen mit Mahmut Özdemir in ihren Newsletters berichtet, aus denen zitiert wurde.
Die beteiligten Frauen hörten interessiert zu und beteiligten sich an einer lebhaften Aussprache.Allgemein stand fest, das wollen wir im nächsten Jahr wieder so machen.

Inge Mellenthin-Krossa

AsF_Fruestueck_2015