Archiv der Kategorie: AsF

Jahresabschlussveranstaltung AG60+ und AsF

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr möchten wir wieder gemeinsam mit der AsF unseren Jahresabschluss begehen und laden Euch zu einem gemütlichen Weihnachtskaffee ein. Er findet statt am Freitag, 13. Dezember ab 16:00 Uhr im Musikcafè der Musikschule Rumeln (Dorfstraße 19).
Das Musikcafé verwöhnt uns mit Kaffee und Kuchen.

Damit wir besser planen können, bitten wir um persönliche (beim Bingo) oder telefonische Anmeldung bis Freitag, 06.12.2019.

AsF Einladung zum Thema „Heimarbeit gestern und heute“

AsF-Frühstück

Das traditionelle Frauenfrühstück der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD Rumeln-Kaldenhausen fand in diesem Jahr in der Wasserski- und Freizeitanlage Toeppersee statt. Die AsF-Vorsitzende Inge Mellenthin-Krossa freute sich über die große Resonanz und begrüßte den Kreis der Frauen. Zur Stärkung gab es dann ein reichhaltiges Frühstück und die ersten Diskussionen während des Essens.
Als Referentin begrüßte Inge Mellenthin-Krossa die Vorsitzende des DGB Duisburg, Geschäftsführerin der DGB Region Niederrhein und Duisburger SPD-Ratsfrau Angelika Wagner, die zum Thema „Heimarbeit gestern und heute“ referierte. Gerade die Heimarbeit ist eine Beschäftigung, die hauptsächlich von Frauen ausgeübt wird, früher wie heute, erklärte Angelika Wagner. Sie beleuchtete kurz den geschichtlichen Werdegang der Frauenarbeit, der zu allen Zeiten durch schlechte Bezahlung, geringschätzige Bewertung und starke Abhängigkeiten geprägt war. Zusätzlich gab es für sie noch die Hausarbeit, die Erziehung und Pflege der Kinder und natürlich auch die der Männer. Zeit zur Entspannung und zum Krafttanken gab es nicht. Besonders eingespannt wurden die Frauen zu Kriegszeiten, denn nun erwartete sie noch die Schwerstarbeit in der Industrie.

Angelika Wagner referiert zum Thema Heimarbeit gestern und heute

Auch heute noch gibt es zwischen der Frauen- und Männerarbeit große Unterschiede bei der Beschäftigung und dem Einkommen. So gibt nach wie vor große Lohndifferenzen zwischen Frauen und Männern und das bei gleicher Arbeit. Anzumerken ist auch, dass die Anzahl von Frauen im mittleren und höheren Management deutlich unter der der Männer liegt und das bei häufig besseren Berufsabschlüssen. Obwohl im Artikel Art 3. (1) des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland steht: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“. Eine Ungerechtigkeit, die endlich beseitigt werden muss! Bei der Heimarbeit das gleiche Bild: Während Frauen sich gleichzeitig um Haushalt und Kinder kümmern müssen, beschäftigen sich Männer in der Regel ausschließlich mit der Arbeit. Auch die Bildschirmarbeitsplätze zeigen das gleiche Bild: Frauen müssen ihr Multitasktalent einsetzen, werden aber deutlich schlechter bezahlt, in einigen Fällen kann sogar von Ausnutzung gesprochen werden. Arbeit 4.0 mag für einige ein Fortschritt sein, für Frauen bedeutet diese Form der Arbeit häufig ein Rückschritt! Aus der Sicht der Gewerkschaft, so Angelika Wagner, stellt die Heimarbeit kein Vorteil für die Arbeitnehmer dar, vor allem nicht für die Frauen. Heimarbeit schafft neue Belastungsfaktoren unter denen auch die Gesundheit leiden kann. In ihrer Zusammenfassung erklärte Angelika Wagner, dass neue Wege gefunden werden müssen, um mit der Digitalisierung, vor allem bei Heimarbeit, umzugehen. Dazu gehört vor allem, dass die Gesellschaft sich darauf einstellt. Besonders die Männer haben die Aufgabe, ihren Anteil im Haushalt und in der Kindererziehung zu leisten. Frauen müssen in Beruf und Politik gleichberechtigt behandelt werden. Nur so kann die Zukunft funktionieren, eine gleichrangige Gemeinschaft von Frauen und Männern.
Mit dem Dank an Angelika Wagner beendete die AsF-Vorsitzende Inge Mellenthin-Krossa das Frauenfrühstück.

Weitere Bilder sind unter https://www.spd-fraktion-rheinhausen.de/asf-einladung-zum-thema-heimarbeit-gestern-und-heute/ erreichbar.

AsF-Frauenfrühstück mit Wahl

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD Rumeln-Kaldenhausen hat sich zum traditionellen Frauenfrühstück im Kasino Bliersheim getroffen. Nach der Begrüßung durch die AsF-Vorsitzende Inge Mellenthin-Krossa gab es ein reichhaltiges Frühstück. Danach wurde gewählt: Vorsitzende wurde wieder Inge Mellenthin-Krossa. Ihre Stellvertreterin wurde wie zuvor Ursula Michalke. In das Amt der Schriftführerin wurde Waltraud Schrade gewählt. Delegierte wurden: Inge Mellenthin-Krossa, Ursula Michalke, Waltraud Schrade, Ingeborg Schulte und Edelgard Weibrecht.
Als Referentin war die SPD-Ratsfrau und Sprecherin der SPD-Ratsfraktion zu Themen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) Elke Patz geladen. Sie stellte die Aufgaben der WBD vor, wie Müllentsorgung, Abwasserentsorgung und Kläranlagen, Gestaltung und Bewahrung der Spielplätze, Grünpflege und der Erhalt der Straßen sowie der Fuß- und Radwege. Zu diesen interessanten Themen gab es natürlich eine lebhafte Diskussion mit vielen Zwischenfragen. Einige Teilnehmerinnen nahmen die Gelegenheit war, ungelöste Probleme anzusprechen und Elke Patz um Unterstützung zu bitten.

Auch wies sie darauf hin, dass in diesem Jahr im Bezirk Rheinhausen Rumeln-Kaldenhausen mehrere Spielplätze aufgewertet werden, z. B. der Bolzplatz an der Jahnstraße. Die Spielplätze im Volkspark Rheinhausen werden komplett neu hergerichtet.

Mit dem Dank an Elke Patz die uns die Zusammenhänge auf interessante und verständliche Art dargestellt hat, beendete die AsF-Vorsitzende Inge Mellenthin-Krossa das Frauenfrühstück.

Alle Bilder zum AsF-Frühstück: [Bitte hier klicken]

Jahreshauptversammlung der AsF Rumeln-Kaldenhausen und Einladung zu einem gemeinsamen Frühstück

Dieses Jahr trifft sich die AsF wieder zu einem gemeinsamen Frühstück in den Räumen der
Gaststätte des „Kasino Bliersheim“. Außerdem werden der AsF-Vorstand sowie die
Delegierten für die AsF-Konferenz gewählt.
Die AsF freuen sich zu diesem Frühstück als Referentin die SPD-Ratsfrau und Sprecherin der
SPD-Ratsfraktion zu Themen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg Elke Patz begrüßen zu dürfen.

Anschreiben: AsF Frühstück 2018 mit Briefkopf

AsF-Frauenfrühstück mit Wahl des SPD Ortsvereins Rumeln-Kaldenhausen

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD Rumeln-Kaldenhausen hat sich zum traditionellen Frauenfrühstück im Kasino Bliersheim getroffen. Vor dem Frühstück war jedoch noch Arbeit zu leisten: Vorstand und Delegierte mussten gewählt werden. Vorsitzende wurde Inge Mellenthin-Krossa. Ihre Stellvertretung wurde Ursula Michalke übertragen. In das Amt der Schriftführerin wurde Waltraud Schrade gewählt. Delegierte wurden: Ursula Michalke, Inge Mellenthin-Krossa, Waltraud Schrade, Meike Sprenger und Edelgard Weibrecht.
Nachdem sich die Frauen am reichhaltigen Frühstücksangebot gestärkt hatten, trat die Vorsitzende des DGB in Duisburg, SPD Ratsfrau Angelika Wagner in Aktion. Sie referierte über geschlechtergerechte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Dabei machte sie deutlich, dass es noch immer die Frau ist, die zusätzlich zur Arbeit für Kind und Haushalt sorgt – für viele Frauen nur mit einem Teilzeit- oder Minijob möglich. Vor allem Teilzeit mit wenigen Arbeitsstunden ist mit Nachteilen verbunden: beim Einkommen, bei der Karriere und der sozialen Sicherung wie der Rente. Dabei würden vor allem Frauen in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und in Teilzeit ihre Arbeitszeit gerne ausweiten, immer mehr Männer ihre Stundenzahl reduzieren. Aber starre Arbeitszeitregelungen machen es beiden – Frauen und Männern – oft unmöglich, Erwerbstätigkeit und Familie miteinander zu vereinbaren.
Darüber hinaus sind Frauen häufig in Niedriglohnjobs beschäftigt, so dass eine eigenständige Existenzsicherung und eine ausreichende Rente nicht zu erreichen sind. Angelika Wagner berichtete über die deutlich positiven Effekte, die der gesetzliche Mindestlohn hier schon nach einem Jahr zeigt: immer mehr sozialversichert arbeitende Frauen mit einem deutlichen Lohnzuwachs gibt es auch in Duisburg zu verzeichnen.
Die Berufswahl und daraus folgende Erwerbsbiografien von jungen Frauen und Männern war ebenfalls ein Thema, das von den Anwesenden intensiv diskutiert wurde. Warum werden vor allem die sozialen Berufe, die überwiegend von Frauen gewählt werden deutlich schlechter bezahlt als z. B. industrielle Berufe? Hier muss sich etwas ändern erklärte Inge Mellenthin-Krossa.
Mit dem Dank an Angelika Wagner, die uns die Zusammenhänge auf interessante und verständliche Art dargestellt hat,“ beendete die AsF-Vorsitzende Inge Mellenthin-Krossa das Frauenfrühstück.